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04.02.2019

Rehabilitation zur Minimierung von Spätfolgen einer Krebserkrankung

Am heutigen Weltkrebstag stehen die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen im Mittelpunkt. Die Immanuel Klinik Märkische Schweiz ist Fachklinik für Onkologische Rehabilitation. Ein ganzheitliches Betreuungskonzept trägt hier zur Minimierung von Spätfolgen einer Krebserkrankung bei.
Immanuel Klinik Märkische Schweiz | Nachricht | Rehabilitation zur Minimierung von Spätfolgen einer Krebserkrankung

Der 4. Februar ist Weltkrebstag. Wir denken heute besonders an all unsere Patientinnen und Patienten, die wir durch diese schwere Zeit begleiten durften und wünschen ihnen und ihren Liebsten alles erdenklich Gute.

Zum heutigen Weltkrebstag denken wir an all unsere Patientinnen und Patienten, die dem Krebs den Kampf angesagt haben - an jene, die noch kämpfen, an jene, die den Kampf gewonnen haben aber auch an jene, die ihn verloren haben. An diesem Tag stehen die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen im Mittelpunkt. Auch wenn sich die Überlebensraten in den letzten Jahren verbessert haben, ist die Diagnose Krebs weiterhin ein tiefgreifendes Ereignis für die Betroffenen und ihre Familien. Häufig stehen Operationen, Bestrahlungen und Chemotherapien an, die sich über einen langen Zeitraum erstrecken können und sowohl physisch als auch psychisch sehr belastend sind.

Stationäre und ambulante medizinische Rehabilitation

Wenn die erste Behandlungsphase abgeschlossen ist, kann eine medizinische Rehabilitation im An-schluss hilfreich sein. Häufig wird bereits im Krankenhaus eine sogenannte Anschlussrehabilitation (AHB) eingeleitet. Möglicherweise ist es aber medizinisch sinnvoll, zunächst eine weitere ambulante Krankenbehandlung anzuschließen und die medizinische Rehabilitation erst zu einem späteren Zeitpunkt zu beantragen.

Die medizinische Rehabilitation hat im deutschen Gesundheitswesen einen hohen Stellenwert. Laut aktuellem Reha-Bericht der Deutschen Rentenversicherungen (DRV) wurden 2016 insgesamt 1,6 Mil-lionen Anträge auf medizinische Rehabilitation gestellt und 1,1 Millionen Anträge genehmigt. Insgesamt wurden 4,7 Milliarden Euro zu Zwecken der medizinischen Rehabilitation zur Verfügung gestellt. Die onkologische medizinische Rehabilitation nimmt mit 15% Anteil an den Gesamtleistungen Platz Drei ein – Tendenz gegenüber den Vorjahreszeiträumen steigend.

Ziel und Nutzen einer onkologischen Rehabilitation

Ziel einer onkologischen Rehabilitation ist es, die Langzeitfolgen einer Krebserkrankung zu minimieren. Hierzu zählen nicht nur rein körperliche, sogenannte physische Folgen, sondern auch psychische und soziale Folgen der Erkrankung. „In der Erstbehandlung einer Krebserkrankung kann die Komplexität der Schädigungen meist nicht berücksichtigt werden. Hier geht es vor allem darum, den Krebs zu bekämpfen“, erläutert Dr. med. Birgit Bartels-Reinisch, Chefärztin der Buckower Fachklinik für Onkologische Rehabilitation.

„Bei uns in der Immanuel Klinik Märkische Schweiz betrachten wir die Menschen ganzheitlich. In der onkologischen Rehabilitation geht es nicht nur um körperliche Probleme, die während oder nach einer Krebsbehandlung entstehen können, sondern auch darum, was die Erkrankung und die Behandlung mit der Seele und der Psyche des Menschen gemacht haben. Meist stehen auch sozialen Aspekte im Vordergrund, wie die Sorge, nach der Erkrankung nicht mehr in den bisherigen Beruf zurückkehren zu können.“ Die Rehabilitation orientiere sich nicht nur an der Diagnose Krebs, sondern betrachte und behandle alle Funktionsstörungen, die daraus entstehen, so die Chefärztin weiter. „Wir helfen – und zwar auf allen Ebenen." 

Immanuel Klinik Märkische Schweiz – Fachklinik für Onkologische Rehabilitation in Buckow

Die Immanuel Klinik Märkische Schweiz bietet sowohl stationäre als auch ambulante medizinische Rehabilitation und Anschlussheilbehandlung bei onkologischen Erkrankungen, mit Ausnahme von neuro-onkologischen Erkrankungen, an. Insgesamt stehen 180 Zimmer zur Verfügung. Die Unterbringung von Begleitpersonen ist zum Beispiel im Doppelzimmer möglich.

Ein multiprofessionelles Team aus kompetenten Pflegekräften sowie aus den Bereichen Physio- und Ergotherapie, Ernährungstherapie und -beratung, logopädische Therapie, eine sozial- und rehabilitative sowie psychoonkologische bzw. psychologische Beratung begleiten die Patientinnen und Patienten im Rahmen ihres in der Regel dreiwöchigen Aufenthaltes entsprechend des Standards der Deutschen Rentenversicherung zur onkologischen medizinischen Rehabilitation.

Ein wichtiges Auswahlkriterium für eine Rehabilitationsklinik sollte die ausgewiesene Qualität der Klinik darstellen. Die Immanuel Klinik Märkische Schweiz nimmt am Qualitätssicherungsverfahren der Deutschen Rentenversicherungen teil und hat ein internes Qualitätsmanagement implementiert.

Wichtige aktuelle Qualitätsindikatoren der Immanuel Klinik Märkische Schweiz sind:
  • 96 von 100 Qualitätspunkte im Rahmen der DRV-Qualitätssicherung zur Behandlung von Brustkrebs
  • Konstant hohe Patientenzufriedenheit laut DRV-Patientenbefragung
  • 86% Weiterempfehlungsquote der IKMS laut interner Patientenbefragung
  • Gesamtnote 1,8 bei interner Patientenbefragung für medizinisch-therapeutische Versorgung und Serviceleistungen
  • Empfehlung als TOP-Rehaklinik durch den Focus (Magazin Die besten Reha-Kliniken 2019)
  • Empfehlung als TOP-Rehaklinik durch den Tagesspiegel (Magazin Vorsorge und Reha 2019/2020)
  • Zertifiziertes QM-System nach Diakonie-Siegel medizinische Rehabilitation
  • Speisenversorgung zertifiziert durch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung
 
 
 
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Ansprechpartner

  • Dr.
    Jenny Jörgensen
    Kommunikationsmanagerin Presse in der Immanuel Albertinen Diakonie

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    Am Kleinen Wannsee 5A
    14109 Berlin-Wannsee
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