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09.01.2017

Dr. Colin M. Krüger wird neuer Chirurgie-Chefarzt der Immanuel Klinik Rüdersdorf

Das Kuratorium der Immanuel Diakonie hat einen ausgewiesenen Robotik-Experten zum 1. April 2017 berufen. Zeitgleich wird die Klinik das da Vinci-Operationssystem für roboter-assistierte Chirurgie einführen.

Ab 1. April 2017 Chefarzt für Chirurgie: Dr. med. Colin M. Krüger mit dem OP-Roboter da Vinci.

Das Kuratorium der Immanuel Diakonie hat den ausgewiesenen Experten für roboter-assistierte Chirurgie Dr. med. Dipl. oec. med. Colin M. Krüger, MBA als neuen Chefarzt der Abteilung für Chirurgie an der Immanuel Klinik Rüdersdorf berufen. Dr. Krüger tritt seinen Dienst am 1. April 2017 an. Zeitgleich wird das Akademische Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane als drittes Krankenhaus der Metropolregion Berlin und als erste Klinik Brandenburgs überhaupt das da Vinci-Operationssystem für roboter-assistierte Chirurgie einführen.

„Dr. Krügers reicher Erfahrungsschatz ermöglicht es uns, roboter-assistierte Eingriffe zu etablieren und so die Kompetenz minimal-invasiver Eingriffe an der Immanuel Klinik Rüdersdorf zu stärken”, stellt Geschäftsführer Alexander Mommert heraus. Der Geschäftsführende Direktor Udo Schmidt ergänzt: „Die Immanuel Klinik Rüdersdorf bleibt Vorreiter in der Etablierung moderner Technologien. Was beim Krankenhausneubau und der vollständigen Digitalisierung der Dokumentation begann, setzen wir auch im Operationssaal fort.” Der künftige Rüdersdorfer Chefarzt Dr. Krüger betont, dass menschliche Fähigkeiten weiterhin unabdingbar bleiben: „Der Operationsroboter ersetzt niemals den kundigen Operateur, sondern stärkt seine Sinne und die damit verbundene minimal-invasive Präzision.” 

Komplexe Chirurgie wird mit Operationsroboter da Vinci minimal-invasiv 

Die roboter-assistierte Chirurgie ermöglicht eine dreidimensionale und hochauflösend vergrößerte Sicht auf die erkrankten Bereiche im Körper. Das über eine Konsole im Operationssaal bediente System ist zudem hoch-beweglich und verkleinert die Handbewegungen des Operateurs präzisierend. „Die Robotik ermöglicht damit auch bei komplexen Eingriffen wie der Tumor-Chirurgie eine minimal-invasive Vorgehensweise. Sie bringt mindestens genauso gute Ergebnisse wie konventionelle Operationen, hat aber die Vorteile der minimal-invasiven Chirurgie: kleine Zugänge, geringerer Blutverlust, weniger Wundschmerzen und schnellere Rekonvaleszenz", erklärt Dr. Krüger.

Der 45-jährige gebürtige Berliner ist Facharzt für Allgemeine Chirurgie, Viszeral- und Gefäßchirurgie sowie diplomierter Gesundheitsökonom mit einem zusätzlichen Master of Business Administration. Dr. Krüger hält die Zusatzbezeichnungen „Notfallmedizin” und „ärztliches Qualitätsmanagement” inne. Nach Stationen an den Universitätskliniken Ulm und des Saarlandes sowie am Klinikum Neukölln in Berlin und am Asklepios-Klinikum St. Georg in Hamburg wechselte Dr. Krüger 2009 zur Abteilung für Viszeral- und Gefäßchirurgie an das Vivantes Humboldt-Klinikum in Berlin-Reinickendorf. Dr. Krüger arbeitete dort acht Jahre lang als geschäftsführender Oberarzt der Klinik für Viszeral- und Gefäßchirurgie und als Leiter des Fachbereichs Minimal Invasive Chirurgie/Robotik. Erst im Oktober 2016 wurde er zum Chefarzt des Zentrums für Robotik und Minimal Invasive Chirurgie im Department für Chirurgie berufen. Darüber hinaus schließt er in Kürze seine Habilitation an der Universität Greifswald im Fach Chirurgie mit dem Schwerpunkt Pankreas-Chirurgie ab.

Innovatives Klima und Orientierung am Wohl des Menschen

„Was mich an der Immanuel Klinik Rüdersdorf reizt, ist das konsequent innovative Klima und die fühlbare Orientierung am Wohl des Menschen – sei er Patient oder Beschäftigter”, sagt Dr. Colin M. Krüger zu seiner Motivation zur neuen Position. „Es ist eine Grundsatzentscheidung für ein Krankenhaus, ob es eine Technologie wie die Robotik in der Chirurgie aktiv mitgestaltet und dazu beiträgt, sie in der Chirurgie zu verankern, oder ob es seinen Patienten diese Technologie erst anbietet, nachdem andere sie bereits etabliert haben. Die Immanuel Diakonie hat aktiv die Chance ergriffen, Vorreiter und Innovator in der Medizin für die Bevölkerung und für ihre Patienten in Brandenburg zu sein", so Dr. Krüger.

Dr. Colin M. Krüger wird familiär unterstützt von seiner Frau Juliane R. Krüger, einer Zahnärztin, und seinen vier Töchtern im Alter von fünf bis 15 Jahren.

 
 
 
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