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Knieendoprothetik

OPSaal2

KTEP1Der KTEP2Ersatz des KKTEP3niegelenkes ist eine der erfolgreicKTEP4hsten orthopdädischeKTEp5n Operationen. Mit diesem Eingriff kann den meisten Menschen, die unter bestimmten Erkrankungen des Kniegelenkes mit dauerhaften Schmerzen, Bewegungseinschränkungen oder einer zusätzlich vorliegenden Bandinstabilität leiden, regelmäßig mit sehr gutem Erfolg helfen. Durch die Implantation einer Endoprothese können zuverlässig die Schmerzen genommen werden. Zusätzlich kommt es, je nach Ausgangsbefund, zu einer Zunahme der Beweglichkeit, zu einer Korrektur der Beinachse (Korrektur des vorbestehenden O-Beines oder X-Beines) und zu einer Stabilisierung des Kniegelenkes.

 

Je nach Befund kommen unterschiedliche Operationsverfahren zum Einsatz.

  • Individuelle Knieendoprothetik

    Durch eine deutliche Verbesserung bewährter Verfahren bieten wir aktuell als eine von 3 Kliniken in Deutschland und einzige Klinik in Berlin / Brandenburg unseren Patienten diese individualisierte Kniegelenksendoprothetik an. Dieses neue Verfahren in der Kniegelenksendoprothetik bietet höchste Genauigkeit und Präzision.

    Bei dieser Methode handelt es sich um eine individuell an die anatomischen Gegebenheiten des Patienten angepasstes Instrumentarium  für den Kniegelenkersatz. Vor der Operation wird mit Hilfe eines CT Scans ein 3D-Modell des zu versorgenden Kniegelenks erstellt. An diesem 3D-Modell wird dann die zu implantierende Endoprothese geplant und anhand der anatomischen Landmarken und Achsen genau bestimmt. So können schon vor der Operation alle wichtigen Daten (Größe der Prothese, Rotation, Achsausrichtung, Positionierung der Implantate) bestimmt werden. Bei dieser Planung werden alle Schritte zur Positionierung vor die eigentliche Operation gelegt, so dass man vor einer "präoperativen Navigation" sprechen kann. Nachdem diese durch das 3D Modell unterstütze digitale Planung fertiggestellt wurde, wird dann ein individuelles, an die Anatomie des Patienten angepasstes Instrumentarium gefertigt. Diese Schnittblöcke werden dann während der Operation in der einzig richtig möglichen Position aufgebracht. Dadurch können Operationsschritte zum Teil eingespart oder verkürzt werden. Es wird also Zeit, die sonst während der Operation notwendig ist, vor die Operation verlagert.

    Ein Video, wie diese Schnittblöcke angewendet werden, können Sie hier sehen.
    OP Video (HD, 11 Minuten)


    Mehr Information finden Sie unter www.meine-knieprothese.de.

    Anworten bekommen Sie auch unter frage@meine-knieprothese.de

  • Teilweiser Ersatz
    ist das Kniegelenk isoliert auf einer Seite geschädigt (häufig bei den Kniegelenksarthrosen mit "O-Bein"), kann man, je nach Alter, Beweglichkeit und Begleiterkrankungen einen teilweisen Ersatz des Kniegelenkes vornehmen. Diese wird oft auch als "Schlitten" oder "Hemischlitten" bezeichnet. Hier darf die Fehlstellung aber nicht zu ausgeprägt sein, denn bei dieser Art der Prothese kann man die Beinachsenfehlstellung nicht ausgleichen.

    Ein Video, wie ein isoliert geschädigtes Kniegelenk mit einem Hemischlitten ersetzt werden kann, können Sie hier sehen.
    OP Video (HD, 7 Minuten)

    Seit kurzer Zeit sind wir in der Lage, noch individueller auf einen isolierten Verschleiss zu reagieren, so können wir nun auch mit einem sehr guten Implantat die Rückfläche der Kniescheibe und die dazugehörige Kniescheibengleitbahn am Oberschenkelknochen versorgen (Ersatz des patellofemoralen Gelenkes).

  • Oberflächenersatz
    Ist mehr als ein Teil des Kniegelenkes deutlich geschädigigt, müssen alle betroffenen Flächen ersetzt werden. Eine Ausnahme besteht nur bei der Patellarückfläche, hierzu gibt es weltweit keine eindeutige Aussage, ob ein Ersatz der Patella besser ist. Alle anderen Gelenkflächen werden überkront, hier wird nur minimal Knochen entfernt. Zwischen die Flächen kommt dann ein "künstlicher Meniskus" aus einem ultrafesten Kunststoff. Hier können wir, im Gegensatz zum "teilweisen Ersatz - Hemischlitten" eine Fehlstellung des Beines ausgleichen.

  • Gekoppelte Knieprothese
    Je nach Achsfehlstellung des Beines, Bandbeschaffenheit, Knochenqualität, Begleiterkrankungen (z.B. Nervenschäden) oder deutlichen Bewegungseinschränkungen muss die neue Prothese neben der Verminderung der Schmerzen und Erhöhung der Beweglichkeit auch das Kniegelenk stabilisieren. In solchen Fällen kommen sogenannte gekoppelte Prothesen zum Einsatz, hier ist der künstliche Meniskus anders geformt und Teile der Prothese sind in unterschiedlichem Ausmaß miteinander verbunden. Auch bei stattgehabten Infektionen und damit häufigem Verlust an Knochensubstanz, Bändern und Stabilität ist ein solches Implantat häufig sinnvoll.


Betreuung der Patienten

Zunächst werden Sie in unserer Sprechstunde eingehend untersucht. Ihre Lebenseinschränkung, die Einschränkung der Aktivitäten des täglichen Lebens und ihre Erwartungen an die Operation werden erfasst. Alle Vorbefunde, die Sie vom Hausarzt oder vom einweisenden Facharzt mitbringen, werden mit Ihnen ausgewertet. Wir schauen uns mit Ihnen zusammen Ihr Röntgenbild an und erklären Ihnen dann die Operation.

Dazu gehört, dass wir mit Ihnen zusammen die entsprechende Prothese und die Art der Verankerung mit Ihnen besprechen. Wir werden dann erklären, wie es unmittelbar nach der Operation und im Verlauf des Aufenthaltes im Krankenhaus weitergeht. Angehörige werden von uns am Operationstag informiert. Mit Ihnen wird dann die Rehabilitation besprochen und geklärt, ob eine stationäre oder ambulante "Kur" in Frage kommt. Alle Fragen zur "Haltbarkeit" der Prothese, zur Integration in in tägliches oder beruftliches Leben und Rückkehr zu sportlichen Aktivitäten werden wir mit Ihnen klären.

Abgerundet wird dieser Erstkontakt durch einen individuellen Behandlungsplan, den Sie beim Abschluss des Gespräches ausgehändigt bekommen.

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