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Kniearthroskopie

Arthroskopieset

Die Arthroskopie, eine minimalinvasive Operation, wird häufig auch als "Schlüssellochmethode" beschrieben.

Die Gründe, eine Arthroskopie durchzuführen, hat einen Grund: dem Patienten zu helfen, aber viele Ursachen.

So sind Schmerzen, schlechte Beweglichkeit, Blockierungen, schnappende Geräusche, längerfriste Schwellungen und Überwärmungen von Kniegelenken und Verletzungen des Kniebinnenraumes Ursachen für oben beschriebene Symptome.
Bei der Arthroskopie werden über 2 kleine Schnitte, je ca 0,5 cm groß, die benötigten Instrumente (Kamera, Zange, Schere, Sauger, Fräse) eingeführt.

Nach dem diagnostischen Rundumblick (um die anhand der Vorgeschichte, der Untersuchung und der Zusatzuntersuchungen vermuteten Diagnose zu bestätigen) wird dann mit der Therapie, also der Behandlung begonnen. Arthroskopisch und arthroskopisch unterstützt lassen sich eine Vielzahl von Operationen am Kniegelenk durchführen:

  • Naht eines Meniskus
  • Wiederanheften eines abgelösten Knorpelfragmentes
  • Naht von Bändern / Anteilen der Kapsel
  • Ersatz des voreren Kreuzbandes
  • Ersatz des hinteren Kreuzbandes
  • Entfernung von störenden Gewebeteilen (Bandstümpfe, Schleimhautwucherungen, Kapselfalten)
  • Anbohrung von schlecht durchblutetem Knorpel
  • Probenentnahme
  • Lösung von Verwachsungen (nach längerfristiger Ruhigstellung nach Unfällen oder nach unzureichender Beweglichkeit nach Implantation einer Knieprothese
  • Entfernung von gerissenen Meniskusanteilen
  • Knorpel-Knochen-Transplantationen 

Die Nachbehandlung variiert je nach vorgenommenem Eingriff deutlich. Sie Spanne reicht von einer raschen Belastung nach der Operatione nach einer "typischen" Arthroskopie bis hin zu einer mehrwöchigen Entlastung bei Knorpelknochentransplatation oder knorpelstimulierenden Eingriffen.


Betreuung der Patienten

Zunächst werden Sie in unserer Sprechstunde eingehend untersucht. Ihre Lebenseinschränkung, die Einschränkung der Aktivitäten des täglichen Lebens und ihre Erwartungen an die Operation werden erfasst. Alle Vorbefunde, die Sie vom Hausarzt oder vom einweisenden Facharzt mitbringen, werden mit Ihnen ausgewertet. Wir schauen uns mit Ihnen zusammen Ihr Röntgenbild oder die andere durchgeführte Diagnostik an und erklären Ihnen dann die Operation.

Dazu gehört, dass wir mit Ihnen zusammen das entsprechende Verfahren festlegen, nach dem wir ausführlich die Vor- und Nachteile sowie die Erfolgsaussichten besprochen haben. Wir werden dann erklären, wie es unmittelbar nach der Operation und im Verlauf des Aufenthaltes im Krankenhaus weitergeht.
Angehörige werden von uns am Operationstag informiert. Mit Ihnen wird dann die mögliche Rehabilitation besprochen und geklärt, ob eine stationäre oder ambulante "Kur" in Frage kommt. Alle Fragen zur Integration in das tägliche oder beruftliche Leben und die Rückkehr zu sportlichen Aktivitäten werden wir mit Ihnen klären.

 

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