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Individuelle Knieenoprothetik
Durch eine deutliche Verbesserung bewährter Verfahren bieten wir aktuell als eine von 3 Kliniken in Deutschland und einzige Klinik in Berlin / Brandenburg unseren Patienten regelmäßig diese individualisierte Kniegelenksendoprothetik an. Dieses neue Verfahren in der Kniegelenksendoprothetik bietet höchste Genauigkeit und Präzision.
Die speziell für Sie angefertigten Schnittblöcke bieten höchste Genauigkeit für Ihre Knieprothese
Bei dieser Methode handelt es sich um eine individuell an die anatomischen Gegebenheiten des Patienten angepasstes Instrumentarium für den Kniegelenkersatz. Vor der Operation wird mit Hilfe eines CT Scans ein 3D-Modell des zu versorgenden Kniegelenks erstellt. An diesem 3D-Modell wird dann die zu implantierende Endoprothese geplant und anhand der anatomischen Landmarken und Achsen genau bestimmt. So können schon vor der Operation alle wichtigen Daten (Größe der Prothese, Rotation, Achsausrichtung, Positionierung der Implantate) bestimmt werden. Bei dieser Planung werden alle Schritte zur Positionierung vor die eigentliche Operation gelegt, so dass man vor einer "präoperativen Navigation" sprechen kann. Nachdem diese durch das 3D Modell unterstütze digitale Planung fertiggestellt wurde, wird dann ein individuelles, an die Anatomie des Patienten angepasstes Instrumentarium gefertigt. Diese Schnittblöcke werden dann während der Operation in der einzig richtig möglichen Position aufgebracht. Dadurch können Operationsschritte zum Teil eingespart oder verkürzt werden. Es wird also Zeit, die sonst während der Operation notwendig ist, vor die Operation verlagert.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seiten und unter www.meine-knieprothese.de
Einen Artikel in der Presse finden Sie hier http://www.orthopress.de/pdf/inhalte/OP_11-3_ImmanuellKH.pdf
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Immanuel Krankenhaus Berlin ist
Hospitationszentrum für minimalinvasive Hüftgelenksendoprothetik
Das Immanuel Krankenhaus Berlin schließt nun eine Lücke in der Fortbildung von Berliner und Brandenburger Chirurgen.
Durch die hohe Kompetenz der minimalinvasiven Hüftgelenksendoprothetik ist die Abteilung für Untere Extremität, Endoprothetik und Fußchirurgie Hospitations- und Ausbildungszentrum für die Hüftgelenksendoprothetik. Seit 1.11.2010 können sich interessierte Ärzte oder interessiertes Pflegepersonal von dieser speziellen Operationsmethode überzeugen.
Die Bezeichnung "Hospitationszentrum" ist für unsere Klinik eine große Ehre, da im Umkreis von über 100 Kilometern keine andere Klinik dieses Prädikat erwerben konnte. Chefarzt Dr. Kai Bauwens und der Leitende Oberarzt Dr. Matthias Müller sind in Kooperation mit der Firma Depuy nun in der Lage, das Wissen über diese minimalinvasive Technik zu vermitteln und viele Orthopäden und Unfallchirurgen von dieser überzeugenden Technik zu begeistern.
Isolierter Ersatz der Teilarthrose des Kniegelenkes
Bisher waren die Möglichkeiten, auf
einen fortgeschrittenen, aber umschriebenen Verschleiß im Kniegelenk mit einem individuellen Ersatz dieser zerstörten Knochenflächen zu reagieren, beschränkt.
Beschränkte sich der Verschleiß auf nur ein Kompartiment zwischen Oberschenkel und Unterschenkel (meist das innere, das "mediale" bei der typischen Arthrose beim O-Bein "Varusgonarthrose"), so konnte ein sogenannter Hemischlitten, also ein Ersatz des inneren Kompartimentes erfolgen. War zusätzlich das äußere Kompartiment betroffen, so wurde eine Oberflächenersatz eingesetzt, der alle 3 in Kniegelenk vorhandenen Kompartimente mit einer Metalllegierung überkronte.
In der Vergangenheit war es schwierig, bei vorliegendem Verschleiß "innen" und zusätzlich im patellofemoralen Gelenk zu reagieren. Das patellofemoralen Gelenk, also der Raum zwischen Kniescheibe und dem vorderen Abschnitt des Oberschenkels ist häufig sehr zeitig in der Arthroseentstehung betroffen. Hauptsächlich berichten die Patienten Schmerzen bei Treppabsteigen und Aufstehen aus dem Stuhl oder der Hocke. Bei einer meist fortgeschrittenen Erkrankung dieser beiden Kompartimente musste man in der Vergangenheit einen manchmal größeren Kompromiss eingehen. Entweder ersetzte man nur das innere Kompartiment und riskierte einen bleibenden Knieschmerz, der vom Verschleiß hinter der Kniescheibe stammte. Manchmal wurde eine Oberflächenersatzprothese implantiert, die zwar zuverlässig die Schmerzen nehmen konnte, aber etwas invasiver war und die Rehabilitation im Vergleich zum Hemischlitten erschwerte. Oder es wurde ein Kombinationsimplantat eingesetzt (für "innen" und das Gelenk zwischen Kniescheibe und Oberschenkelknochen), dieses konnte aber nicht die individuelle Anatomie des Patienten berücksichtigen und stellte auch einen Kompromiss in der Versorgung dar. Zusätzlich war es vor allem bei ausschließlichen Arthrosen zwischen Kniescheibe und Oberschenkelknochen schwer möglich, ein sehr gutes Implantat, das für den Knochen des Patienten genau passte, zu finden.
Durch die Weiterentwicklung der modernen Implantate haben wir nun ein System, mit dem wir in Abhängigkeit von der Ausprägung und der Lage der Arthrose den Patienten optimal versorgen können. Dieses Kniesystem baut auf dem in unserer Klinik genutzten System auf und stellt eine sinnvolle modulare Ergänzung für Einzelfälle dar. Mit diesem System können wir jedes der 3 im Kniegelenk vorhandenen Kompartimente isoliert versorgen.
Beispiel
Als Beispiel zeigen wir einen isolierten Ersatz der Femoropatellargelenkes ohne begleitenden Knorpelschaden. In diesem Fall ist es wichtig, da alle Bänder und die Menisken belassen werden, nur den Knorpeldefekt auszufräsen und in diesen Defekt exakt eine Metallscheibe einzubringen. So konnten wir, wie von einem schonenden und biologischen Verfahren gefordert, nur die umschriebene Arthrose behandeln und das übrige Kniegelenk in seiner natürlichen Form und Funktion belassen.
