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Historie

Vom Jugendhospital zur Rheumaklinik

Nach großen Anstrengungen, das Leid in Berlin nach dem zweiten Weltkrieg zu lindern, eröffnete die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Berlin-Schöneberg am 01.12.1947 das Hospital Feierabendheim – sozusagen die „Ureinrichtung“ der Immanuel Diakonie.

Beeindruckt von dem Engagement und dem Aufbauwillen schenkten Hermann und Charlotte von Siemens der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Berlin-Schöneberg den Sommersitz der Familie am Kleinen Wannsee. Das kriegsbeschädigte Gebäude sollte ein Krankenhaus beherbergen, um einer befürchteten Kinderlähmungsepidemie entgegenzutreten. Die Epidemie blieb glücklicherweise aus. Das Krankenhaus wurde 1950 sodann als Jugendhospital eröffnet. Der Fokus richtete sich in den folgenden Jahren zunehmend auf ein anderes weit verbreitetes Leiden – nämlich die rheumatischen Erkrankungen.

Erweiterung und Neubau der Rheumaklinik

Die während der Zeit des kalten Krieges erworbenen Grundstücke bildeten in Jahr 1987 die Grundlage für den Neubau des Immanuel-Krankenhauses in seiner heutigen Form am Wannsee. Am 1. April 1987 war es soweit: Das Immanuel-Krankenhaus zog aus dem prachtvollen Villenbau am Kleinen Wannsee 5 in den modernen Neubau gegenüber in der Königstr. 63. Als Schwerpunktklinik für Rheumatologie wurde so eine zentrale Anlaufstelle für Rheumakranke in Berlin geschaffen.

Der prachtvolle Villenaltbau Am Kleinen Wannsee 5 wurde vom ältesten Sohn des Firmengründers Werner von Siemens, Arnold, im Jahre 1888 fertiggestellt und als private Sommerresidenz genutzt. Das Grundstück mit seinen 24.000 qm hatte er zuvor vom Begründer der Alsenkolonie Wilhelm Conrad erworben. Auch heute noch dient das Gebäude verschiedenen medizinischen und organisatorischen Einrichtungen des Krankenhauses. Die Parkanlage kann von Patientinnen und Patienten mit ihren Besuchern zur Erholung während ihres Aufenthaltes im Immanuel-Krankenhaus genutzt werden.

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