Porträt
Frauen und Männer unterscheiden sich vielfach in Lebens- und Erwerbsbiographien, aber auch hinsichtlich des Umganges mit ihrem Körper und ihrern Erkrankungen. Frauen leben durchschnittlich sieben Jahre länger, viele Gesundheitsprobleme treffen sie trotzdem häufiger.
Durch die Vielfalt der Lebensformen, kulturelle und individuelle Einflüsse gibt es nicht die Gesundheit von Frauen.
Besonders beachtenswerte und häufige gesundheitliche Störungen von Frauen sind Brustkrebs, Herzinfarkt und Osteoporose, entzündlich- rheumatische Erkrankungen, Migräne, Morbus Alzheimer, Multiple Sklerose, Eßstörungen, Medikamentenabhängigkeit und psychische Erkrankungen.
Frauen, vor allem etwa ab dem 50. Lebensjahr sind nicht selten von einer besonderen Belastung bedroht, der Pflege ihrer Angehörigen. Das bisherige Lebensziel wird drastisch verändert, eigene Bedürfnisse werden zurückgestellt, Krankheit ignoriert, verschleppt.
Ein wesentlicher Einschnitt im Leben der Frau ist die Menopause. Positive und negative Aspekte können das Leben der Frau beeinflussen. Vielfach werden Frauen ( aber auch Männer) unzureichend über Möglichkeiten des rechtzeitigen Erkennens von Gefahren, Krankheitsverhinderung und Behandlungsmöglichkeiten aufgeklärt.
Rationelle Strukturen zur Früherkennung und Frühbehandlung Gefährdeter auf dem Boden einer evidence based medicine gilt es zu erarbeiten und durchzusetzen. Ein entsprechend spezialisiertes Zentrum (Women's Health Center) kann entscheidend dazu beitragen.
Das erste deutsche Women's Health Zentrum, das Immanuel Women's Health Center, Partner der Women's Health Coalition e.V. - ist wunderschön direkt im Park des Immanuel Krankenhauses am Berliner Wannsee gelegen. Frauen und Männer werden in Workshops und Seminaren eingebunden in Training von Körper und Seele, kompetent informiert und unterstützt bei der Gesunderhaltung oder Wiedererlangung ihres körperlichen und seelischen Wohlbefindens.
