Details
Der Anästhesie-Arzt oder die Anästhesie-Ärztin sorgt bei operativen Eingriffen und diagnostischen Maßnahmen für die Schmerzfreiheit (Analgesie) und die Abschirmung von Stress durch Bewusstseinsdämpfung (Sedierung) oder tiefen Schlaf (Narkose). Er oder sie überwacht und sichert die Körperfunktionen während der Operation und schafft optimale und sichere Operationsbedingungen.
In der Anästhesie-Ambulanz führt ein Arzt oder eine Ärztin der Abteilung für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie vor der geplanten Operation das Narkose-Aufklärungsgespräch mit der Patientin oder dem Patienten. Es wird das Anästhesie-Verfahren erklärt, sowie die postoperative Schmerztherapie besprochen.
Nach der Operation werden die Patientinnen und Patienten im Aufwachraum überwacht. Erst wenn die Anästhesie komplett abgeklungen ist, und sonstige Probleme (Schmerzen, Übelkeit) beherrscht sind, erfolgt die Verlegung auf die Station.
Nach größeren Eingriffen, insbesondere nach herzchirurgischen Eingriffen, werden die Patientinnen und Patienten postoperativ auf der Intensivstation betreut. Es werden hier aber auch Patientinnen und Patienten mit sonstigen schweren Erkrankungen behandelt. Die Intensivstation ist technisch auf dem modernsten Stand und verfügt über 18 Betten. Für die Angehörige und Besucher steht ein Aufenthaltsraum zur Verfügung, in dem auch Gespräche mit Ärzten, Psychologen und Seelsorger geführt werden können.
Durch den Akutschmerzdienst der Abteilung werden Patientinnen und Patienten, die zur postoperativen Schmerztherapie nach größeren Eingriffen eine Schmerzpumpe oder einen Schmerzkatheter erhalten, rund um die Uhr von einem erfahrenen Team von Ärztinnen, Ärzten und Pflegekräften betreut.
Zur Geburtserleichterung bieten wir rund um die Uhr die Möglichkeit der Schmerzlinderung über einen Periduralkatheter (PDK).
Ärztinnen und Ärzten der Abteilung beteiligen sich regelmäßig an der Besetzung des Notarztwagens.
