„Judas“ –Ein-Mann-Schauspiel nach einem Monolog von Walter Jens
Verräter, Dämon, Ärgernis – Judas ist die irritierendste Figur das Passionsgeschichte. Die Kirche hat Judas immer verdammt, doch die Bibel erzählt seine tragische Jüngerschaft mit Jesus sehr unterschiedlich akzentuiert. „Ich war auserwählt worden, den Verworfenen in Gottes heiligem Drama zu spielen“, lässt der Autor Walter Jens ihn in seinem 1975 geschrieben Stück sagen. Auf Initiative des Bad Oeynhausener „Kulturpfarrers“ Hartmut Birkelbach ist dieser Text von dem Düsseldorfer Regisseur Oliver Iserloh neu inszeniert worden und wird von dem Mindener Schauspieler Guido Meyer eindrucksvoll umgesetzt. In Wannsee wird er in der Kirche am Immanuel Krankenhaus am Gründonnerstag um 20:00 Uhr aufgeführt. Anschließend muss man reden, deshalb laden wir hinterher ein zum Gespräch über Brot und Wein. Der Eintritt ist frei.
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| Wann |
01.04.2010 von 20:00 bis 22:00 |
| Wo | Kirche am Immanuel Krankenhaus Berlin, Königsstr. 66, 14109 Berlin-Wannsee |
| Termin übernehmen |
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