Geschichte der Immanuel Diakonie Group
Die diakonische Arbeit begann unmittelbar nach dem zweiten Weltkrieg im Jahr 1947 mit dem Altersheim Hospital Feierabendheim in Berlin-Schöneberg. Im Jahr 1949 wird der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Berlin-Schöneberg die Villa der Familie von Siemens durch Hermann und Charlotte von Siemens zur Errichtung eines Sozialwerks übertragen. Bereits im Jahr 1950 konnte nach Umbaumaßnahmen durch ehrenamtliche Mitarbeiter der Kirchengemeinde das Jugendhospital in Wannsee eröffnet werden. "Wannseeschloß wird Jugendhospital" und "Heilung für Leib und Seele - das erste Krankenhaus nur für Kindergelähmte" schrieben die Zeitungen zur Eröffnung. Glücklicherweise konnte dieses Krankheitsbild zurückgedrängt werden, so dass man sich als Immanuel-Krankenhaus einem weiteren weit verbreiteten Krankheitsbild, den rheumatischen Erkrankungen widmen konnte.
Der prachtvolle Villenaltbau Am Kleinen Wannsee 5 wurde vom ältesten Sohn des Firmengründers Werner von Siemens, Arnold, im Jahre 1888 fertiggestellt und als private Sommerresidenz genutzt. Das Grundstück mit seinen 24.000 qm hatte er zuvor vom Begründer der Alsenkolonie Wilhelm Conrad erworben. Grundstück und Gebäude dienen immer noch den verschiedenen medizinischen und organisatorischen Aufgaben der heutigen Immanuel Diakonie Group. Die historische und unter Denkmalschutz stehende Parkanlage kann von Patientinnen und Patienten während des Krankenhausaufenthaltes und von Besuchern zur Erholung genutzt werden.
Nach der politischen Wende im Jahr 1991 übernahm die Immanuel-Krankenhaus GmbH zuerst die Trägerschaft des ehemaligen Kreiskrankenhauses Rüdersdorf und im weiteren Verlauf der Jahre bis heute zahlreiche andere Einrichtungen. Außerdem wurden seit dem weitere Einrichtungen und Dienstleistungsgesellschaften selbst gegründet. Die Immanuel Diakonie Group ist heute ein bedeutendes Netzwerk der Wohlfahrtspflege mit diakonischem Auftrag.
Mehr zur Geschichte der Immanuel Diakonie Group erfahren Sie in der Chronik (... noch in Bearbeitung).
